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 | Auktions-Nachbericht
Rückblick: Druckgrafik bei Bassenge in Berlin
Der 1702 in Genf geborene Maler Jean-Etienne Liotard gilt als Schöpfer intimer Pastellbildnisse, die ihn zur Mitte des 18ten Jahrhunderts zum gefragten Portraitmaler machten und an den Höfen in Paris und Wien besonders geschätzt waren. Bestes Beispiel für seine Kunst mit oft genrehaften Zügen ist das häufig reproduzierte und doch immer noch anmutige „Schokoladenmädchen“ aus dem Dresdner Zwinger. Nachdem er von 1738 an für fünf Jahre lang in Konstantinopel gelebt hatte, kam 1743 nach Wien und erhielt einen ersten Portraitauftrag von Kaiserin Maria Theresia. Von dem Ergebnis war die Hofgesellschaft so angetan, dass sie ebenfalls von Liotard verewigt werden wollte. Auch Joseph II., Maria Theresias Nachfolger, stand ihm noch Modell, was seinen Niederschlag etwa in Liotards theoretischer Kunstabhandlung „Traité des principes et des règles“ fand. Als Blatt II brachte Liotard um 1778/79 ein Brustbild des Kaisers als Radierung in Punktiermanier mit Schabkunst und Roulettearbeiten heraus, das der Berliner Auktionator Bassenge in seiner Versteigerung „Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts“ mit 3.000 Euro angesetzt hatte. Doch dabei blieb es nicht. Bei dem stürmischen Schlagabtausch behielt ein Sammler aus den USA die Oberhand, musste dafür aber 16.000 Euro auf den Tisch legen. ...mehr
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 | Messe-Vorbericht
Zum 15ten Mal laden Bambergs Kunsthändler zum sommerlichen Stelldichein am Fuße des Dombergs ins UNESCO-Welterbe
Gemeinsam ist man stark – das ist die Erfolgsformel der fünfzehn Bamberger Kunst- und Antiquitätenhändler, die sich Jahr für Jahr zusammenschließen, um die „Kunst- und Antiquitätenwochen“ am Rand des Dombergs im Weltkulturerbe zu veranstalten. Parallel zu den Bayreuther Festspielen erhoffen sie sich auch dieses Jahr ...mehr
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 | Ausstellung
„Segeln, was das Zeug hält“: Die Hamburger Kunsthalle zeigt Gemälde und Grafiken aus dem Goldenen Zeitalter der Seefahrer- und Eroberernation Niederlande
„Mast- und Schotbruch“, „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“, „mit Mann und Maus untergehen“, „einen ruhigen Kurs fahren“ – die deutsche Sprache hält viele Redewendungen bereit, die aus der Welt der Schifffahrt und des Segelns stammen. Und gerade in Hamburg ist man dem Segelsport von ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Rückblick: Gegenwartskunst bei Lempertz in Köln mit der Sammlung Vogel als Höhepunkt
Wie sehr der mittlerweile achtzigjährige, nichtsdestominder noch immer agile ZERO-Künstler Günther Uecker während dieses Frühjahrs national wie international im Trend lag, ließ sich anhand vieler Auktionen feststellen. Mehrere Millionen Euro haben seine Werke zusammengerechnet in Berlin, London, Wien oder München eingestrichen. Auch Lempertz profitierte von ...mehr
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