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It is... ART Innsbruck

It is... ART Innsbruck

Von Le Corbusier bis Weiler, von Groser bis Schutting

Die 14. ART Innsbruck, welche am Donnerstag 18. Februar feierlich eröffnet wird, steht erneut ganz im Zeichen von Druck-Kunst, klassischer Malerei und Fotografie.

Seit Tagen wird in der Innsbrucker Messehalle 4 eifrig aufgebaut. Und das Organisationsteam rund um ART-Direktorin Johanna Penz rüstet sich gemeinsem mit den rund 70 ausstellenden Galerien, Kunsthändler_innen, Verlagen und einigen ausgesuchten Anbieter_innen von Kunstbedarf und künstlerischem Design für den Besucher_innenansturm am Eröffnungsabend, der wie üblich mit einer exklusiven Sammler_innnen-Preview und der daran nahtlos anschließenden Soirée eingeläutet wird. Durch die dezidiert internationale Ausrichtung der ART Innsbruck - die Aussteller_innen reisen erneut aus ganz Europa an - verspricht auch die mittlerweile 14. Auflage der Innsbrucker Kunstmesse ihrem Publikum wieder eine enorme Vielfalt an zeitgenössischen Positionen bildender Kunst. Den Schwerpunkt bilden dabei neben Gemälden, Skulpturen und Arbeiten auf Papier traditionell Originalgraphiken und Editionen. Darüber hinaus hat auch die Fotografie in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Ausstellungsfläche gewonnen, was ART-Direktorin Johanna Penz besonders freut, weil sich ihre jahrelange Bemühungen um die Fotografie als eine der wohl spannendsten zeitgenössischen Kunstformen nun auch im Repertoire ihrer Aussteller_innen wiederspiegelt.

Die Vorbereitungen zur 14. ART Innsbruck waren naturgemäß um einiges fordernder als die Jahre zuvor, denn bedingt durch die globale Finanzkrise hat sich der zuvor gleichfalls überhitzte Kunstmarkt im vergangenen Jahr deutlich abgekühlt, was - wie ART-Direktorin Johanna Penz betont - 'gerade unserem Bereich auch neue Chancen und Möglichkeiten eröffnet, weil sich Sammler_innen wieder vermehrt jenen Galerien zuwenden, die immer schon seriöse Arbeit geleistet und Künstler_innen nachhaltig aufgebaut haben.' Und so darf sich Penz in der Tat darüber freuen, dass es trotz der wirtschaftlich herausfordernden Zeit erneut gelungen ist, nicht nur die angestammten Aussteller_innen, sondern auch zahlreiche neue internationale Galerien für die 14. ART Innsbruck zu gewinnen. Besonders Galerien aus Italien zeigten schon in den letzten Jahren und auch heuer wieder verstärkt Interesse am Messeplatz Innsbruck. Und so werden in diesem Jahr wieder Aussteller_innen aus zehn Nationen die Highlights aus ihrem jeweiligen Portfolio präsentieren, wobei die ART ihre Aussteller_innen heuer erstmals ersucht hat, nicht nur auf hinreichend Nice-Price-Angebote zu achten, sondern auch bewusst mehr Kunstwerke von Frauen auszustellen. 'Künstlerinnen sind im Kunstmarkt nachweislich nach wie vor unterrepräsentiert. Wenn wir hier etwas bewegen und verändern möchten, müssen wir auch als kleine feine Kunstmesse damit beginnen, Akzente und Impulse zu setzen'. ist Penz überzeugt.

Mit der diesjährigen traditionellen Sonderschau 'Kunst der Druckgrafik' besinnt sich die 14. ART Innsbruck übrigens wieder auf ihre Wurzeln. Denn bei ihrer Gründung vor 15 Jahren hieß die erste internationale Innsbrucker Kunstmesse noch 'Editions of Art' und rückte getreu ihrem Motto und Anspruch, eine Kunstmesse für Einsteiger_innen und Sammler_innen sein zu wollen, Originalgraphiken, Editionen und Multiples in den Mittelpunkt der künstlerischen Betrachtung. Mit Gestaltung und Ausrichtung der Druckgrafik-Sonderschau hat Penz erneut den bekannten Innsbrucker Galeristen Clemens Rhomberg betraut, der hierfür persönliche Lieblingsstücke aus seiner ebenso umfangreichen wie prominenten Sammlung zeitgenössischer Druckgrafiken zusammengetragen hat. So werden in der Schau unter anderem Blätter von Le Corbusier, Tom Wesselmann, Andy Warhol, Peter Kogler, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer, Victor Vasarely, Antoni Tapies und Max Weiler zu sehen sein.

Ein weiterer Fixpunkt der ART ist ebenfalls schon seit Jahren die Ausstellungsreihe ‚Junge Kunst aus Tirol’. Bei dieser von der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol mitgetragenen Initiative der ART Innsbruck werden Arbeiten heimischer Künstler_innen vorgestellt, die sie zuvor im Rahmen des jährlichen Künstler_innenaustauschs zwischen New Orleans und Innsbruck bereits in der Mississippi-Metropole gezeigt haben. Zur diesjährigen ART werden sich die Schwazer Künstlerin Ursula Groser und das Thaurer Künstlerpaar Elisabeth und Albin Schutting mit ihrer gemeinsam für New Orleans gestalteten Schau 'it is' präsentieren.

Wie schon in den vergangenen Jahren werden Besucher_innen der ART Preview (ab 17.30 Uhr) auch heuer wieder Augen- und Ohrenzeug_innen einer Multimedia-Performance des Tiroler Künstler-Duos Norbert Zehm und Roland Schrettl, welche sie auf dem 'Kunstgelände' der von der Galerie Rhomberg bespielten Sonderschau 'Kunst der Druckgrafik' vorführen werden. 'Frequencies need Space' – so der Titel der diesjährigen Klangskulptur - ist erneut konzipiert als ein Raum-im-Raum-Gebilde, welches innen vom Komponisten und seinen Musiker_innen (Kathrin Walder – Stimme, Peter Polzer – Cello, Fausto Quintabà – Klavier I, Norbert Zehm – Klavier II/Synthesizer/Electronics), außen von Roland Schrettl mit Visual Arts bespielt wird.

Als Eröffungsredner und Ehrengast von Preview und Soirée konnte die ART in diesem Jahr übrigens den bekanntermaßen überaus kunstsinnigen früheren Vizekanzler Dr. Erhard Busek gewinnen, Bürgermeisterin Hilde Zach wird wie üblich sowohl zur Preview wie auch zur Soirée die Grußworte der Stadt Innsbruck überbringen, Kulturlandesrätin Dr. Beate Palfrader dann wie schon im Vorjahr die ART Innsbruck feierlich eröffnen.

Am Sonntag, 21. Februar 2010, 18.00 Uhr findet zudem noch ein Expert_innengespräch zum Thema ‚Markt- und Kunstwert’ statt, welches von der ART Innsbruck gemeinsam mit dem Management Club Tirol ausgerichtet wird. Dr. Beate Ermacora, Direktorin der Galerie im Taxispalais, Mag. Hubert Thurnhofer, Präsident der IG Galerien Wien, Clemens Rhomberg, Inhaber der Galerie Rhomberg und der Künstler Peter Paul Tschaikner werden dabei unter anderem der Frage nachgehen, welche subjektiven und objektivierbaren Kriterien bei der Bewertung eines Kunstwerkes im Kunstmarkt mitspielen und welche tatsächlich relevant sind.

Der reguläre Messebetrieb der 14. ART Innsbruck startet am Freitag, 19. Februar um 11.00 Uhr. Die Messe dauert erneut vier Tage und endet Montag, 22. Februar um 18.00 Uhr. Öffnungszeiten sind Freitag und Sonntag von 11.00 bis 20.00 Uhr, Samstag von 11.00 bis 21.00 Uhr, Montag 11.00 bis 18.00 Uhr. Eine Tageskarte kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro (für Schüler_innen, Student_innen, Lehrlinge, Senior_innen), Schüler_innen zahlen im Klassenverband 2 Euro, für begleitende Lehrer_innen ist der Eintritt frei. Außerdem wurde wieder die beliebte 2Tages-Karte aufgelegt um 14 Euro, welche auch alternativ von 2 Personen für 1 Messetag genutzt werden kann. An den 'Schultagen' der ART bietet die Messe interessierten Schulklassen zudem im Stundentakt kostenlose Führungen an. Führungen für interessierte Messebesucher_innen gehören ebenfalls zum Standardservice der ART Innsbruck. Sie finden täglich um 15.00 und 18.00 Uhr statt. Treffpunkt ist die Messeinformation.



Und jetzt neu: ART Innsbruck auf Facebook.
http://www.facebook.com/pages/Innsbruck-Austria/ART-Innsbruck-2010/307581179877



Informationen unter:
ART internationale messe für zeitgenössische kunst innsbruck
Johanna Penz - acp.consulting, Gutenbergstraße 3, 6020 Innsbruck
Tel. +43(0)512 567101, Fax: +43(0)512 567233,
info@art-innsbruck.at, www.art-innsbruck.at
Zeit: 19. bis 22. Februar 2010
Ort: Innsbruck, Messehalle 4
Öffnungszeiten: Fr.: 11-20 Uhr Sa.: 11-21 Uhr So.: 11-20 Uhr Mo.: 11-18 Uhr

www.art-innsbruck.at

Quelle: © art Innsbruck

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