Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 18.09.2010 Auktion 32

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Selbstbildnis an der Ostsee / Ernst Hassebrauk

Selbstbildnis an der Ostsee / Ernst Hassebrauk
© Galerie Döbele - Dresden


Anzeige

Selbstbildnis an der Ostsee / Ernst Hassebrauk

Selbstbildnis an der Ostsee / Ernst Hassebrauk
© Galerie Döbele - Dresden


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.de

Katinka Bock in der Stuttgarter „Frischzellen“-Reihe

Katina Bock richtet ihr künstlerisches Schaffen häufig auf die Gegebenheiten des Ausstellungsortes aus. Dafür begibt sich die 1976 in Frankfurt am Main geborene Künstlerin, die heute in Paris und Berlin lebt, zunächst auf Spurensuche und setzt sich in ihren Skulpturen, Filmen und Installationen mit der Geschichte der Orte auseinander, so auch im Kunstmuseum Stuttgart, wo die an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee ausgebildete Bildhauerin eine mehrteilige Werkanordnung verwirklicht hat. Anhand von zehn Skulpturen aus natürlichen Materialien wie Ton, Papier, Holz, Metall und Stein stellt Bock innerhalb der Ausstellungsreihe junger Kunst „Frischzelle“ Bezüge zur Museumsarchitektur her und schafft Verbindungen zum künstlerischen Umfeld. Zudem sind eine Videoarbeit und eine neue Diaprojektion der Marion-Ermer-Preisträgerin des Jahres 2002 zu sehen.

Katinka Bock macht in ihren Arbeiten den Wandel deutlich, dem sich der Ausstellungsraum unter dem Kleinen Schlossplatz im Laufe der Zeit unterzogen hat. Dort, wo heute Kunstwerke zu sehen sind, strömte zwischen 1969 und 1978 der Verkehr. Eingebrannte Reifenspuren eines Autos, das die Künstlerin im Nachbartunnel des Museums über eine Tonrolle fahren ließ, sind in der Skulptur „Before Detroit“ umgesetzt. Eine Hommage an die Zeit, als sich die Skater- und Sprayerszene am Schlossplatz versammelte, ist die ebenfalls in diesem Jahr entstandene Plastik „Zuwendung“: an der über acht Meter hohen Wand, die die zwei Ausstellungsebenen im Sammlungsbereich miteinander verbindet, befestigt Katinka Bock auf dreieinhalb Meter Höhe ein Brett, von dem die maßstabsgetreue Fotografie eines Graffitos hängt, das noch heute im Heizungsraum des Kunstmuseums erhalten ist. Die Bildseite zeigt sich jedoch nicht wie erwartet dem Betrachter, sondern ist gegen die Wand gekehrt und nur durch den Spalt zwischen Papier und Mauer erkennbar. Neben der Geschichte befasst sich Bock auch mit der Architektur des Ortes, etwa in der Skulptur „La hauteure est complexe“, einer zwischen Boden und Decke angebrachten Teleskopstange, die die Dimension des musealen Raums sichtbar macht.

Die Ausstellung „Frischzelle_12: Katinka Bock“ ist bis zum 6. Juni zu sehen. Das Kunstmuseum Stuttgart hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs und freitags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Es erscheint ein Katalogheft zum Preis von 5 Euro.

Kunstmuseum Stuttgart
Kleiner Schlossplatz 1
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)711 – 216 21 88
Telefax: +49 (0)711 – 216 78 20

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


06.03.2010, Frischzelle_12: Katinka Bock

Bei:


Kunstmuseum Stuttgart

Künstler:

Katinka Bock








News vom 27.07.2010

Doppelschau in Berlin und Nürnberg unter dem Zeichen der Burg

Säen und jäten in Bietigheim-Bissingen

Säen und jäten in Bietigheim-Bissingen

Franz Marc Museum begrüßt seinen 200.000sten Besucher

Franz Marc Museum begrüßt seinen 200.000sten Besucher

News vom 26.07.2010

336.000 Menschen sahen „Das schönste Museum der Welt“

336.000 Menschen sahen „Das schönste Museum der Welt“

Arno Mohr bei Leo.Coppi in Berlin

Endzeitstimmung in Murnau

Donata Benker bei Bode in Nürnberg

Donata Benker bei Bode in Nürnberg

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster - Little Warsaw: Qualities, 2001, Courtesy: Modem Centre for Contemporary Art and Culture, Debrecen, Hungarn, Foto: Attila Gerencsér

Unbekannte Helden in der Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster
Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster





Copyright © '99-'2010
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

Oelbilder vom FotoFreimaurer in Krefeld, Johannisloge EOS  Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce Art Cologne 2010 Katalog Weinhandel Falstaff Frankreich Italien Spectator The Wine Advocat