Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 18.09.2010 25. Kunstauktion - Kunst des 17. bis 21. Jahrhunderts

© Schmidt Kunstauktionen Dresden

Anzeige

Gebrochenes Band / Hermann Glöckner

Gebrochenes Band / Hermann Glöckner
© Galerie Döbele - Dresden


Anzeige

Baumallee im Winter / Friedel Anderson

Baumallee im Winter / Friedel Anderson
© Kunsthandel Hubertus Hoffschild


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.de

George Brecht gestorben

George Brecht ist tot. Einer der letzten großen Künstler der Fluxus-Bewegung starb mit 82 Jahren am vergangenen Freitag in Köln. Zur Welt kam George MacDiarmid – so sein Taufname – 1926 in New York. Zunächst studiert er Chemie am Philadelphia College of Pharmacy and Science, arbeitet als Ingenieur in der Wirtschaft und legt sich seinen Künstlernamen in Verehrung für Bertolt Brecht während seiner Stationierung als Soldat im Schwarzwald zu. 1958 trifft er an der New School of Social Research in New York mit John Cage zusammen, was zu ersten Partituren mit plätscherndem Wasser und klickenden Lichtschaltern führt. Ein Jahr später nimmt George Brecht an ersten Fluxus-Aktionen teil, die Kunst als etwas Vorübergehendes verstehen, die sich nur im Augenblick ihrer Aufführung ereignet. Gemeinsam mit Robert Watts organisiert er in den frühen 1960ern das „Yam Festival“ in New York, ehe 1965 nach Frankreich zieht.

Von 1970 an lebt George Brecht im Rheinland, zunächst in Düsseldorf, seit 1972 dann in Köln. Hier entstehen seine „Event-Objekte“, zufällig angeordnete Alltagsgegenstände, die durch den Blick oder den Gebrauch des Betrachters zum Ereignis und damit zur Kunst werden. Mit dieser Auffassung gilt Brecht als einer der Pioniere, die in ihrer Kunst ganz auf den Betrachter setzen. Dieser soll seine eigenen Erfahrungen in das Werk einbringen und es für sich selbst deuten. Laut seinem Künstlerkollegen George Maciunas hat Brecht mit den „Event-Objekten“ zudem das Readymade ins Reich der Aktion erweitert. Darüber hinaus beschäftigt sich Brecht mit „Event-Partituren“, Mail-Order-Events und Poesie, initiiert Landvermessungsverlagerungen, baut „Kristall-Objektkästen“, übersetzt aus Liebe zum Fernöstlichen Hsin-Hsin-Ming von Seng-Ts’an oder produziert Hörspiele im elektroakustischen Studio des WDR.

Schon 1956 verfasst Brecht sein grundlegendes Essay „Chance-Imagery“, das eine Geschichte des Zufalls in der Kunst des 20ten Jahrhunderts vom Dadaismus bis zum Abstrakten Expressionismus ist. Zu seinen publikumswirksamsten Fluxus-Arbeiten zählt das „Harpsichord Concert“, das er 1976 mit Ben Vautier, Nam June Paik, Alison Knowles, Robert Watts, Robert Filliou und George Maciunas an der Berliner Akademie der Künste verwirklicht. In den letzten Jahren ist es ruhig um George Brecht geworden, denn ausstellen kann man flüchtige Kunst eigentlich nicht. 2005 organisiert das Kölner Museum Ludwig eine Werkschau zu Brechts 80stem Geburtstag, den auch die Berliner Akademie zum Anlass nimmt, ihm den Kunstpreis Berlin zu verleihen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Künstler:

George Brecht








News vom 02.09.2010

Neue Anklage im „Giacometti-Verfahren“

Neo Rauch schenkt Aschersleben sein grafisches Werk

Mit Jürgen Palmtag eröffnet Andreas Sturies seine neuen Galerieräume

Mit Jürgen Palmtag eröffnet Andreas Sturies seine neuen Galerieräume

News vom 01.09.2010

Philipp Franck im Bröhan-Museum Berlin

Frida Kahlo nun in Wien

Frida Kahlo nun in Wien

Lars Breuer in der Kölner Artothek

News vom 31.08.2010

Melchior de Hondecoeter in der Alten Pinakothek

Melchior de Hondecoeter in der Alten Pinakothek

Kindermodelle bei den Brücke-Malern

Kindermodelle bei den Brücke-Malern

Deutscher Denkmalschutzpreis an „Initiative Beethovenhalle“

Deutscher Denkmalschutzpreis an „Initiative Beethovenhalle“

Die höfische Welt Lisiewskys in Dessau

Die höfische Welt Lisiewskys in Dessau

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Herbstauktion 18. September 2010
Auktionshaus Stahl

Doebele Galerie und Kunstauktionen - Katalog 20 Euro

Ausstellung: Max Ackermann – Finale: Pastelle der Jahre 1972 bis 1975
Doebele Galerie und Kunstauktionen

Galerie Börgmann - Zippsche

Thomas Zipp, Stefan Pfeiffer, Carola Ernst, Katrin Rother, Matthias Hesselbacher, Ludwig Kreutzer
Galerie Börgmann

Thole Rotermund Kunsthandel - Max Pechstein, \

Neuer Katalog No. 4 „Klassisch. Modern. Papier.“
Thole Rotermund Kunsthandel

NEVER JUST LOOKING
Galerie Thomas Zander - Köln

Thole Rotermund Kunsthandel - Kunstherbst

„Kunstherbst“ in Hamburg – Thole Rotermund Kunsthandel und Michael Vignold Tribal Art in Gemeinschaftsausstellung bei Frank C. Möller Fine Arts
Thole Rotermund Kunsthandel

MITCH EPSTEIN - STATE OF THE UNION
Galerie Thomas Zander - Köln

Stucken Art Consulting - framed

Albert Weis 'register' / Ausstellung in der Zweigstelle Berlin
Stucken Art Consulting

Thomas Levy Galerie - Hamburg - Mel Ramos, Mädchen, 2010

Das zeichnerische Werk von Mel Ramos bei LEVY Hamburg
Thomas Levy Galerie - Hamburg

Kataloge/Bücher

Thomas Levy Galerie - Hamburg - Mel Ramos, Cover

Mel Ramos
Thomas Levy Galerie - Hamburg





Copyright © '99-'2010
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

Oelbilder vom FotoFreimaurer in Krefeld, Johannisloge EOS  Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce Art Cologne 2010 Katalog Weinhandel Falstaff Frankreich Italien Spectator The Wine Advocat