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 | Galerieportrait
Colnaghi, die älteste kommerzielle Galerie der Welt, feiert in diesem Jahr ihr 250jähriges Bestehen. Pünktlich zur TEFAF erscheint die Festschrift „Colnaghi – The History“: ein Lehrstück in Sachen Kunsthandel
Als Konrad O. Bernheimer im Jahr 2002 gemeinsam mit der Zeichnungsspezialistin Katrin Bellinger die legendäre Londoner Galerie „Colnaghi“ übernahm, ahnte er wohl nicht, dass hin und wieder damit auch ein Identitätswandel vonstatten geht. Wenn der Münchner Altmeisterspezialist in den USA agiert, wird er nicht als Herr Bernheimer angesprochen. Dort ist er Mr. Colnaghi. Denn dieser Name ist verbunden mit den grandiosesten Barock- und Renaissancegemälden, die in der Zeit von etwa 1890 bis 1935 in die USA gelangten. Sandro Botticellis „Madonna der Eucharistie“ etwa erwarb die Millionärin Isabella Stewart Gardner, Tizians „Porträt Aretino“ wurde an Henry Clay Frick verkauft, Hans Holbeins Porträt „Edward VI. als Kind“ hängt heute wie auch Jan van Eycks „Verkündigung“ in der Washington Gallery of Art. Auch die Berliner Staatsgemäldesammlung pflegte zu dieser Zeit beste Kontakte mit Colnaghi. Glanzstücke der Sammlung wie der einst Rembrandt zugeschriebene „Mann mit dem Goldhelm“, Albrecht Dürers „Porträt eines jungen Mannes mit rotem Barett“ oder Jan Vermeers „Das Glas Wein“ sind der Verbindung des wilhelminischen Museumspotentaten Wilhelm von Bode mit dem damaligen Colnaghi-Direktor William McKay zu verdanken. ...mehr
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 | Buchvorstellung
Ein umfangreicher Sammelband analysiert Facetten der Baukunst im Italien Mussolinis
Architektur ist die Kunst der Macht. Ihre allgegenwärtige Präsenz unterscheidet sie von anderen künstlerischen Sparten. Gerade deshalb rückt sie vorzugsweise ins Blickfeld Regierender gleich welcher Legimitation. Vertreter aller Herrschaftsformen nutzen allzu gerne die Chance, markante architektonische Zeichensetzungen mit ihrem Namen „auf ewig“ zu verbinden. Diktatoren ...mehr
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 | Ausstellung
Michael Conrads im Kunstverein Göttingen
Dass die Ausstellung „Paint“ im Kunstverein Göttingen überhaupt zum vorgesehenen Zeitpunkt stattfinden konnte, war wenige Tage vor der Eröffnung plötzlich unsicher geworden. Als Michael Conrads mit einem Transporter auf der Autobahn unterwegs war, um die Gemälde und Skulpturen nach Göttingen zu bringen, geriet er bei ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Das Publikum honorierte die „Meisterwerke“ zum Jahresauftakt im Wiener Kinsky
Mit einem streng an der Qualität der Objekte orientierten Angebot startete das Wiener Auktionshaus Kinsky am Dienstag ins neue Jahr – und das hat den Käufern gefallen. Wie Perlen an einer Kette reihten sich die „Meisterwerke“, so der Titel der Versteigerung, aneinander und boten dem ...mehr
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 | Ausstellung
Nach 27 Jahren zeigt die Darmstädter Mathildenhöhe am Originalschauplatz erneut eine Retrospektive ihres großen Architekten und Designers Joseph Maria Olbrich
Anfang und Ende des Werkschaffens von Joseph Maria Olbrich sind zwei Marksteine der Architekturgeschichte. Das Ausstellungsgebäude der Wiener Secession aus dem Jahr 1898 gilt heute als eines der Wahrzeichen der Donaumetropole. Auf einer verkehrsumtobten Ringstraßeninsel verkörpert der erste „White Cube“ der modernen Ausstellungsarchitektur mit der ...mehr
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 | Auktions-Vorbericht
Mit Max Liebermann und Silberwaren tut sich diesmal der Münchner Versteigerer Art & Auktionen hervor
Seit 1916 bewohnt Max Liebermann eine Villa in der Colomierstraße 3 am Wannsee in Berlin und verewigt das ruhige Dasein in der noblen Wohngegend in zahlreichen Bildern von Haus, Garten und See. Zwischen 1924 und 1933 tut er einen Blick in die baumbestandene Allee vor ...mehr
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